Leinfelden-Echterdingen

Namensfonds, Stiftungsfonds, unselbständige Stiftung

Wenn Sie zum weiteren Ausbau der B√ľrgerstiftung einen gr√∂√üeren Betrag einbringen m√∂chten, bietet unsere Satzung verschiedene M√∂glichkeiten an, wie Sie Ihren Beitrag entsprechend Ihren Vorstellungen gestalten k√∂nnen. Der von Ihnen bestimmte F√∂rderzweck muss sich im Rahmen der satzungsm√§√üigen Zweckbestimmung halten.

Namensfonds

Zustiftungen ab einem Betrag von 25.000 Euro können auf Wunsch des Zustifters mit einem Namen verbunden werden. Die Erträge aus diesem Kapital können nach dem Willen des Zustifters auch einem bestimmten Satzungszweck zugeordnet werden.

Stiftungsfonds

Mit Zuwendungen kann auch ein Stiftungsfonds begr√ľndet werden. Es handelt sich dabei um Zuwendungen, die zwar rechtlich in das Verm√∂gen der B√ľrgerstiftung eingehen, aber von ihr zweckentsprechend treuh√§nderisch verwaltet werden. In den Stiftungsfonds k√∂nnen mehrere Personen Zuwendungen einbringen. Dem Fonds kann ein eigener Namen gegeben werden.

Die Stifter können sich gewisse Mitwirkungsrechte vorbehalten. Betragsmäßige Vorgaben bestehen nicht. Die Beiträge sollten jedoch dem Förderzweck entsprechen.


 

Unselbständige Stiftung (Unterstiftung)

Die unselbständige Stiftung kann ähnlich ausgestaltet werden wie eine rechtlich selbständige Stiftung, ohne dass die Vorschriften des Stiftungsrechts anwendbar wären. Sie kann sich ebenfalls eine Satzung geben, die unter anderem einen bestimmten Stiftungszweck festlegt und auch Gremien bestimmen kann.

Da die unselbst√§ndige Stiftung keine eigene Rechtspers√∂nlichkeit hat, muss sie sich durch einen Treuh√§nder vertreten lassen. Diese Funktion kann die B√ľrgerstiftung √ľbernehmen.

Das Verm√∂gen der unselbst√§ndigen Stiftung wird von dem Verm√∂gen des Treuh√§nders (B√ľrgerstiftung) getrennt gef√ľhrt und bleibt ungeschm√§lert erhalten. Lediglich seine Ertr√§ge werden zur Erf√ľllung des festgelegten Stiftungszwecks eingesetzt. F√ľr die H√∂he des Verm√∂gens gibt es zwar keine gesetzlichen Vorgaben, die Finanzverwaltung verlangt aber bei Inanspruchnahme des besonderen einkommensteuerlichen Sonderausgabenabzugs (Steuerliche Aspekte) ein Mindestkapital von 25.000 Euro.

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