Leinfelden-Echterdingen

(von der Homepage der Stadt LE und dem Amtsblatt)

 

Alle Kinder freuen sich auf Weihnachten und auf Geschenke. Doch wenn Familien in wirtschaftlicher Not leben, können Kinderwünsche oft

nicht erfüllt werden. Dies trifft auch für Familien in unserer Stadt zu.

 

Sie lassen Wunschsterne leuchten: von links Bernhard Haberl (Kreissparkasse), das Ehepaar Margot und Edelbert Vees (Bürgerstiftung), Samara Fregin und Jürgen Duba (Amt für soziale Dienste), BM Dr. Kalbfell, Peter Löwy (Leiter Amt für soziale Dienste).

„Auch bei uns gibt es Familien, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, sagt BM Dr. Kalbfell und freut sich, dass mit der

Aktion „Wunschsterne“ die Bürgerstiftung in Kooperation mit der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen und dem Amt für soziale Dienste auch

in diesem Jahr dafür sorgt, dass Kinder aus bedürftigen Familien sich über einen erfüllten Wunsch unterm Weihnachtsbaum freuen können.

 

Zum siebten Mal wurden in den KSKZweigstellen Echterdingen, Leinfelden und Musberg Weihnachtsbäume aufgestellt, die mit diesmal

317 nummerierten bunten Sternen (übrigens gefertigt vom Bastelkreis des Treff Zehntscheuer) geschmückt sind. Auf die Sterne haben Kinder

im Alter bis zu 14 Jahre, deren Namen nur das Amt für soziale Dienste kennt, einen Weihnachtswunsch geschrieben: Spielfiguren, 

Schienbeinschoner für den Fußball, eine Puppe, ein Kinogutschein …

 

Auffallend ist, dass immer öfter Winterkleidung gewünscht wird: eine Jacke mit Fellkapuze etwa, ein warmer Pulli oder einfach Winterstiefel.

Und die Zahl der Sterne steigt kontinuierlich, sagt Prof. Dr. Edelbert Vees, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung. Wer einen Wunsch erfüllen möchte,

sucht sich einen Stern bis zum 13. Dezember aus und gibt das Päckchen (Obergrenze 30 Euro) in einer der drei  Bankzweigstellen oder direkt beim

Amt für soziale Dienste am Neuen Markt in Leinfelden ab.

 

Nicht nur die Beschenkten haben oft Tränen in den Augen, wenn sie ihr Päckchen abholen, weiß man dort. Auch bei dem, der schenkt, ist die Freude groß.

Oft kämen Großeltern mit dem Enkel, berichtet Bernhard Haberl, Bereichsleiter der Bank und Vorstandsmitglied in der  Bürgerstiftung. Die Enkel dürfen

dann den Stern aussuchen, mit dem sie einem anderen Kind, dem es nicht so gut geht, eine Freude machen wollen.

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